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Marlo

aus Lengenfeld unterm Stein

Zuerst mal: Wie bin ich zur Güllepumpe gekommen:

Als der Entschluss fest stand, dass ich mir ein Alteisen zulegen wollte, kam die Frage auf „was soll es den werden“???

Da ich ja ein Kind des Ostens bin, hatte ich ja nur Kindheitserfahrungen die in Richtung 2-Takter gingen, aber diese mir nicht so recht zusagten. So musste ich halt auf Motorräder aus der anderen Hälfte Deutschlands zurückgreifen. Also bei „Mobile“ gefragt, was es so an Motorrädern aus den Endsiebzigern auf dem Markt gibt, sollte ja vom auch Alter zu mir passen.

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Vierzylinder fielen vom Klang raus, Sechszylinder sind nicht bezahlbar und einen Dreizylinder habe ich in der Garage. So begann die Suche nach einen Zweizylinder und es war Liebe auf dem ersten Blick, als ich den Güllepumpenmotor sah.

Zum Glück war 2013 der Run auf die CX-Modelle noch nicht so groß und es fand sich relativ schnell etwas Passendes in der Nähe. Also noch im November, vor dem ersten Schnee, das gute Stück nach Hause geholt und alles gründlich gereinigt. Man will sich ja beim Schrauben die Hände nicht unnötig schmutzig machen (was ich aber auch so halte, wenn mal ein Fahrzeug von mir in die Werkstatt oder zum TÜV muss).

Anfang Dezember startete dann der Umbau bzw. erst einmal der Abbau der nicht benötigten Teile. Ursprünglich wollte ich das Heck einer Speed Triple verbauen, was auf der von mir gemachten Fotomontage auch nicht so schlecht aussah, aber leider in real katastrophal war. Viel zu breit, da hätte ich das Heck auch original lassen können. Zwei Wochen schneiden, kleben, formen, spachteln und schleifen waren umsonst und alles ist in die Tonne gewandert (zum Glück, wie alle aus dem Cafe Racer Forum meinten ;-) ). Nach dem ein anderes GFK-Heck im Internet gefunden war, fügte sich alles relativ schnell zusammen, so dass Anfang Mai der TÜV Termin für die Abnahme war. Bei diesem wurde auch alles auf Anhieb eingetragen, was im Vorfeld vor dem Umbau abgesprochen worden ist. Nach bestandener Abnahme musste dann nur noch Farbe auf die Teile, also ein Lack Design entworfen, und das der Lackiererei meines Vertrauens übergeben werden. Die dann mal wieder ein super Ergebnis lieferten.

Fertig ist man mit einem Umbau fast nie (ich zumindest schaffe das nie), so dass sich noch so einige Sachen im Laufe der Jahre optimiert bzw. verändert haben.

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