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Oleg

aus Leipzig

Ich glaube anfangs hatte ich die Arbeit, die in so einen Umbau fließen kann, deutlich unterschätzt. Als ich die CX damals in Form einer absoluten Baustelle (eher eine Spendermaschine als Umbaugrundlage) erwarb, dachte ich nicht daran, dass ich nun schlussendlich über 4 Jahre bis zur Zulassung schrauben würde. Aber gut - es sollte auch etwas Eigenes werden, ohne die typischen Anbauteile von der Stange, die man nach etwas Beschäftigung mit Racer-Umbauten eigentlich fast alle kennt und weiß, wo sie gekauft wurden.

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Die Maschine wurde komplett zerlegt und der Rahmen frisch lackiert. Der Motor wurde neu abgedichtet, die Bremsanlage teils neu überarbeitet, Vergaser gereinigt und neu bestückt, neue Lager verbaut. Dann floss der Hauptaufwand auf die Anfertigung von handgefertigten Teilen, die ja auch noch den TÜV passieren mussten. Sitzbank und die darunter liegende Verankerung wurden selbst konstruiert, inklusive das Polstern. Das Heck aus geschweißtem Stahlblech ist in dieser Form schon die zweite Variante. Dazu kam der passend angefertigte Kennzeichenhalter mit Spritzwasserschutz aus Alu. Die komplette Scheinwerferaufhängung wurde selbst aus VA und Messing gefertigt, dazu der Kabelbaum komplett umgelötet und die Cockpit-Armaturen aus gedrehtem Aluminium und LED´s gefertigt. Tankdeckel aus Messing selbst gedreht und die Vertiefung für das alte Tankschloss ausgespachtelt. Eigene Hitzeschutzbleche aus Alu wurden gedengelt. Kurz vor dem TÜV Besuch musste noch ein Ölauffangbehälter her. Nach einiger Überlegung fand ein Flachmann mit eigens gefertigter Halterung und gefrästem Messing-anschluss-Kopf den Weg ins "Dreieck" - sehr zur Belustigung zweier TÜVler bei der Abnahme, die dann glücklicherweise reibungslos über die "Bühne" ging :)

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